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Full text of "Unter vier Augen : Album"

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Unter vier Augen 


Album 


F. von Reznicek 


Erstes bis zehntes Tausend 



Albert Langen 

Verlag für Litteratur und Kunst 

München 1908 







Inhalt 


Seile 

Die G'schamige. 3 

Justizmord.4 

Drohung. 5 

Eine gute Mutter.6 

Bittere Reue.7 

Force majeure.8 

Der reichste Fürst.9 

Die Witwe.10 

Mondschein.11 

Der Marchese in Deutschland.12 

Bedenken.13 

Die Gouvernante.14 

Eine besorgte Gattin.15 

Die lustige Ehefrau.16 

In Nizza.17 

Der Mann im Rollstuhl.18 

Argwohn.19 

Mütterlicher Rat.20 

Zur Sache!.21 

Der Kaufmann.22 

Ein Kenner.23 

Verkehr mit Dienstboten.24 

P£dicure.25 

München - Bozen.26 

Legitim.27 

Kulante Bedienung.28 

Erfahrung.29 

Nicht couleurfähig.30 

Abschied von der Geliebten.31 

Eine Mutter.32 



















































Die G’schamige 

«Aber gnädige Frau, jetzt könnten Sie sich doch 
wirklich demaskieren!" 

























i-uimiiui 


IV 



Justizmord 

„Was sagen Sie dazu, Baron, bei unserer Scheidung 
werden die Kinder meinem Manne zugesprochen — 
und nicht eines ist von ihm." 

























V 



Drohung 

„Fang nur nicht wieder so an, Kurt. Gestern abend 
hätte ich mir das Leben genommen, wenn ich nicht 
so Schlaf gehabt hätte." 

































VII 



Bittere Reue 

«Versinken möcht’ ich vor Scham! Ein anderer als 
du hätte mich auch nicht so weit gebracht. Wenigstens 
nicht ohne Sekt." 










































IX 



Der reichste Fürst 


Ich mein Haupt kann kühnlich legen 
Jedem Untertan in Schoß. 


































































XII 



Der Marchese in Deutschland 

«Du hast immer so elegante Anzüge und bloß ein 
Paar Socken?" — »Dummer Viech! Weil einen Schnei¬ 
der pumpt, aber keinen Wollenhandler." 


■ 





































XIV 



Die Gouvernante 

„Verlassen Sie sofort mein Zimmer, Herr Baron!" — 
„Aber liebes Kind, Sie suchten doch Familienanschluß 
in christlichem Hause." 





XV 



Eine besorgte Gattin 

„ . . . und gelt, mit meinem Männchen bist du recht 
lieb, er hält soviel auf dich." 

































In Nizza 

«Du bist deutsche Professor, n'est-ce pas?" — «Haben 
Sie das an meiner Art und Weise, mich auszudrücken, 
erkannt?'' — «Nein, an die Jägerhemd.“ 


XVII 


























































































XX 



Mütterlicher Rat 

«Nur keine unglückliche Liebe, mein Kind! Das 
ruiniert furchtbar den Teint!" 






































































XXII 



Der Kaufmann 

»Warum haben wir nicht im Frühjahr geheiratet, da 
wär die Hochzeitsreise viel hübscher gewesen." — 
»Liebes Kind, ich mußte das auf den Winter verlegen, 
da treffe ich die Kundschaft eher zu Hause.“ 








































































XXVI 



München — Bozen 

«Wie nett, daß wir uns telephonieren können Männ¬ 
chen. Ich fühle mich jetzt gar nicht einsam!" 














































































XI 






























































XXXII 



Eine Mutter 

„Gut, daß ich dich endlich hier treffe, lieber Mann. 
Schon vierzehn Tage will ich darnach fragen, wies 
unseren Kindern zu Hause geht."